„Toleranz üben üben“ – Neue Aktion der EKHN

26. September 2013

Leben bedeutet immer Zusammenleben mit anderen Menschen. Das ist schön, aber nicht immer leicht. Andere sind anders als ich. Ihre Art und Weise zu leben können mich herausfordern. Dann ist Toleranz gefragt. Menschen üben alltäglich sehr viel Toleranz: in Beziehungen, auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in der Fußballarena. Mit Toleranz ist man nie fertig. Es gilt, Toleranz üben immer wieder neu einzuüben und sich damit neue Perspektiven zu eröffnen.

„Toleranz üben üben“ heißt die neue Aktion unserer Landeskirche. In diesen Tagen werden wieder alle evangelischen Haushalte einen schriftlichen Gruß ihrer Kirche bekommen. Zum dritten Mal erhalten alle Kirchenmitglieder eine Anregung zum Nachdenken direkt ins Haus. Dazu gehören wieder Plakate, Banner an manchen Kirchengebäuden, öffentliche Aktionen und eine Internetseite. Sie lädt ein, eigene Toleranz-Motive zu erstellen.

„Toleranz üben üben“ möchte die Empfänger vor allem darauf hinweisen, dass Toleranz wie ein Muskel trainiert werden will und mit ganz alltäglichen Übungen zum Mitmachen und Mitüben einladen. Offenheit gegenüber bisher Fremdem und Verständnis für noch Ungewohntes schaffen Toleranz. Egal ob es um Essen, Musikgeschmack, Hobbys oder besondere Gewohnheiten geht – gefragt sind häufig nicht große Worte oder Gesten, sondern menschliche Zuwendung und ehrliches Interesse.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter: www.toleranz-üben.de